
Gerhard Eiblmeier, Kirchengoldschmied und Metallrestaurator, ordentliches Mitglied im AdR (Arbeitskreis der Restauratoren, Museen und Denkmalpfleger).
Seit über 10 Jahren in Lenggries mit einem kleinen Team selbständig und mit grossem Engagement und Freude bei der Restaurierung von historischem Kirchengerät und Metallkunstwerken nach den richtlinien der Denkmalpflegeämtern und kirchlichen Kunstreferate tätig.
Darüberhinaus werden individuelle Arbeiten in den trationellen Handwerkstechniken ausgeführt. Unter anderem Schmieden, Treiben, Zisilieren, ... bis zum Feuervergolden hin.
Aber auch die Weiterbildung und Entwicklung wird nicht vernachlässigt z.B. unter Zuhilfenahme von neuen technischen Gerätschaften wie Schweisslaser, Plasmalaser, Röntgenbeugemikroskop zur Materialanalyse. Oder CAD-gestützte Rekonstruktion von Ergänzungsteilen in Galvanoforming und Vakuumhochleistungsguss mit Schwund-Ausgleich, nach Spurenlage oder Fotorekonstruktion wird ständig erweitert.
Auf hohen Qualifikationsstand legen wir Wert und betreiben die ständige Weiterbildung aller Mitarbeiter um das kulturelle Erbe kommender Generationen zu erhalten.
Da wir in ständigem Austausch mit wissenschaftlichen Beratern und Forschungsstellen stehen ist unser Wissen aktuell und auf dem Stand der Zeit in der wir leben und arbeiten.
Leistungen:
Aufgrund eines fundierten Wissens über die Technik und deren Herkunft und Anwendung biete ich folgende Leistungen an:
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Als herausragende Objekte wurden restauriert:
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Fotomontage des Amrichshauser Kreuzes von 1130
Links: original - rechts: 1:1 Kopie
in Galvanoplastik
Diözesanmuseum Stuttgart / Rottenburg
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Möbelfussbeschlag
Links: original - rechts: Kopie
Bayerische Verwaltung für Schlösser und Seen
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Detail auf Tafelaufsatz
Bronze feuervergoldet
Detail- und Fehlstellenergänzung
Hessische Verwaltung für Schlösser und Gärten
zur Zeit in Bearbeitung
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Beschläge stellen zusammen mit dem "Holzkörper" des Möbels eine untrennbare Einheit dar. "Beschläge" ist hierbei der Oberbegriff für viele Arten von Applikationen - z.B. für Zierbeschläge oder funktionielle Beschläge. Bei den funktionellen Beschlägen spielen die Schlösser mit den entsprechenden Schlüsseln eine dominierende Rolle.
Die Schlüssel sind es, die uns den körperlichen Kontakt zu einem Möbel vermitteln, Mit dem Schlüssel - über das Schloss - erschließen wir uns das Innere des historischen Möbels. Schlüssel und Schloss sind die ersten Glieder der funktionellen Benutzbarkeit eines Behältnismöbels - das Möbel ist "verschließbar".
Dem Schlüssel wurde nicht umsonst eine große symbolische Bedeutung zugemessen - man denke hier an den Übergabeschlüssel, Stadtschlüssel, Kammerherrenschlüssel usw.
Besonders Schlüssel für kostbare Möbel wurden daher auch mit großem, kunsthandwerklichem Können hergestellt.
Schlüssel, Schlösser und Beschläge waren in allen Epochen einer stilistischen und technologischen Entwicklung unterworfen. Das bedeutet, dass diese Teilobjekte wichtige und aussagekräftige Indizien für die zeitliche und geografische Zuordnung des Gesamtobjektes - des Möbels - darstellen.
Dem Bereich Beschläge wurde und wird leider im Gesamtbereich der Möbelforschung und Restaurierung zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Hochwertige, beschädigte Beschlagteile werden oft durch billige Industrieprodukte ausgetauscht, die zwar die funktionelle Komponente erfüllen, aber das Möbel in seiner Grundaussage verfälschen, d.h. die Originalaussage und somit auch den Wert herabsetzen.
Gute, fachgerechte Restaurierungen und Ergänzungen (Rekonstruktionen) erhalten nicht nur den kunsthistorischen Wert des Objektes, sondern heben auch den materiellen Wert des historischen Möbels.
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